Allgemein sind die Preise für Computer in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Ein Computer, der einst locker 3.000 € gekostet hat, ist heute für nur einen Bruchteil erhältlich. Auf der anderen Seite kommt es jedoch auch immer darauf an, was für einen Computer genau Sie brauchen oder sich wünschen.

 

Bevor Sie sich für einen neuen Computer entscheiden, lesen Sie am besten aufmerksam die Alternate Erfahrungen durch. Anhand der Bewertungen anderer Kunden können Sie sich ein genaueres Bild von einem Computer und Komponenten machen, die Ihrem Zweck am besten entsprechen.

 

Qualität hat Ihren Preis

Es versteht sich an dieser Stelle beinahe von selbst, dass je ‘neuer, größer, besser’ bei Markteinführung immer teurer ist. Sollten Sie einen Computer brauchen, der möglichst über die allerneueste Technik verfügt, müssen Sie schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Dasselbe gilt auch für das Gehäuse. Wählen Sie ein Gehäuse aus Plastik, wird Ihr Computer automatisch günstiger sein, als wenn es aus Aluminium ist. Ein Aluminiumgehäuse ist hingegen stabiler als eines aus Plastik. Wer sich einen Computer mit möglichst langer Lebensdauer wünscht, wäre mit einem Aluminiumgehäuse entsprechend bestens beraten. Wie mit Produkten anderer Branchen hat Qualität immer ein etwas höheres Preisschild. Sollten Sie nur einen Computer nebenbei als Zweitgerät brauchen, ist ein einfaches Modell in der Regel ausreichend.

 

Lieferengpässe

Dem gesamten Weltmarkt ging es bis Anfang 2020 noch relativ gut, doch kam dann Corona. In China werden die meisten Computerteile angefertigt, sodass es automatisch aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen dort zu Verzögerungen kam. Der ein oder andere Hersteller hatte vielleicht das Glück ein reich gefülltes Lager diverser Computer und Computerteile zu haben, andere wiederum nicht. Während die Krise sich in die Länge zieht, ist leider auch in Zukunft mit Lieferschwierigkeiten zu rechnen. Je mehr sich die Lager leeren, werden automatisch die Preise in die Höhe steigen. Dies folgt dem alten Wirtschaftsprinzip, bei dem die Nachfrage auf dem Markt den Preis regelt. Ist ein Produkt heiß begehrt, allerdings knapp vorhanden, ist es mehr wert und der Preis schnellt nach oben. Folglich werden Preissteigerungen in naher Zukunft nicht nur den Computermarkt betreffen.

 

Krypto-Boom

Mit dem Krypto-Boom des letzten Jahres in weiser Voraussicht auf die zu erwartende Hyperinflation in Reaktion auf eine neue Finanzkrise, werden einige Teile teurer. Mehr und mehr Menschen versuchen sich dem Mining anzuschließen, was einen leistungsstarken Computer mit speziellen Grafikkarten voraussetzt. Die daraus entstehende überragende Nachfrage an Grafikkarten hat unter anderem bei Nvidia ihre Spuren hinterlassen. Die neue RTX-30 und AMD Radeon RX 6000 Serien waren bei Markteinführung im Herbst schneller ausverkauft, als sie überhaupt vorhanden waren. Auf die Nachfrage war Nvidia nicht vorbereitet, konnte sich vermutlich jedoch auch kaum mit den Lieferschwierigkeiten der Zulieferer ausreichend Artikel bereitstellen. Der Technikmanager von Asus kündigte bereits einen Preisanstieg ab 2021 an.

 

Mit den möglicherweise andauernden Lieferschwierigkeiten ist leider damit zu rechnen, dass die Preise für Computer ab diesem Jahr generell steigen werden. Gleichzeitig werden verfügbare Computer oder einzelne Komponenten vermutlich weniger leistungsfähiger sein. Die Hersteller können im Endeffekt nur mit den Teilen arbeiten, die sie in die Hände kriegen. Langfristig werden Sie ebenfalls vielleicht länger auf Ihren gewünschten Computer warten müssen.