Die Hersteller von Tiefkühl-Pizza beschwören die Frische ihrer Produkte und dass diese genauso schmeckt wie beim Italiener, doch oftmals sieht schon das Bild auf der Verpackung anders aus als die Pizza, die im Innern einer Tiefkühlverpackung in einer Plastikfolie schlummert. Meist sind die Pizzen nur spärlich belegt und schmecken wie Industrieprodukte, aber nicht wie die Pizza von Luigi aus dem Steinofen.

Lieferdienst macht jede Pizza frisch

Während ein Pizza-Lieferdienst ( wie z.B. www.calimerohanau.de ) jede Pizza nach Bestellung frisch mit frisch zubereitetem Teig herstellt, lagern Fertigpizzen der Tiefkühlgiganten auch schon mal mehrere Wochen in Lagern, Tiefkühltruhen oder Umschlagdepots von Supermarktketten. In einer Plastik-Einschweißung im Karton.

Wie wird eine Tiefkühlpizza hergestellt?

Eine Tiefkühlpizza wird mit in Riesenmengen hergestellten Teig-Fladen hergestellt, die mit Maschinen mit einer Tomatensoße bestrichen werden. Die Pizza wird dann häufig mit der Tomatensoße einmal vorgebacken, bevor sie schockgekühlt wird. Meist wir dann erst der restliche Belag auf die Pizza gegeben, der dann schockgefroren wird. Binnen weniger Minuten wir die Pizza dabei auf minus 18 Grad Celsius heruntergekühlt. Erst im heimischen Backofen wird dann die Pizza wieder erhitzt und die Zutaten auf der Pizza das erste Mal erwärmt. Bis dahin können aber Wurst und Pilze o.ä. wochenlang auf der Pizza gelegen haben – gefroren.

Zutaten in Fertigpizzen

In Fertigpizzen findet man meist extrem viel Salz und eine lange Liste von Zusatzstoffen, die man bei frischer Pizza oft vergeblich sucht. Neben Stärke ist dies häufig Guarkernmehl (E412) und auch ein Emulgator Sojalecithin (E322), worauf manche Konsumenten allergisch reagieren. Ein Blick auf die Tiefkühlpizza-Verpackung zeigt, ob der Stoff in der Pizza enthalten ist oder nicht.

Amerikanische Tiefkühl-Pizzen die wahre Kalorienbombe

Wer sich fragt, warum viele Amerikaner stark übergewichtig sind, muss nur einen Blick auf die Kalorienanzahl der amerikanischen Pizzen werfen. Diese haben häufig einen zusätzlichen dicken Käserand, der für eine Extra-Portion an Kalorien sorgt. Auch bei deutschen Tiefkühl-Pizzen gibt es mittlerweile zahlreiche „amerikanischen Pizzen“ mit einem solchen dicken Käserand, die deutlich mehr Kalorien beinhalten. Oftmals nimmt man mit einer solcher US-Pizza mehr als 1000 Kcal zu sich.

TK-Pizza: mehr Salz mehr Zucker

Auf einer Fertigpizza wird häufig weniger Belag, weniger frisches Gemüse und dafür mehr Zucker und mehr Salz sein als bei einem guten Pizza-Lieferdienst. Deswegen schmecken vielen Verbrauchern frische Pizzen vom Pizza Lieferdienst besser als aufgetaute Fertigpizzen.