Häufig wird in Sachen Veganismus von den enormen Vorteilen für die eigene Gesundheit und Umwelt berichtet. Die Menschen berichten von einem verbesserten Schlaf, mehr Vitalität und Lebensfreude und gepurzelten Kilos. Aber ist das wirklich so einfach oder sollten Sie vorab einige Dinge beachten, die es als Veganer braucht, um gesund zu bleiben? In diesem Artikel wollen wir einen Blick auf die Ernährungsform, die häufig auch schon von Wissenschaftlern und Diätfirmen überprüft und beworben wurde, werfen und Sie aufklären.

Die Umwelt und Natur freut sich

Wenn man bei seiner Ernährung auf die Zufuhr tierischer Lebensmittel, wie etwa Honig, Eier, Milch, Fleisch, Fisch und Käse verzichtet, freut sich tatsächlich die Natur. Laut Studien hat ein Veganer einen CO2-Fußabdruck von rund 1,5 Tonnen, während ein Fleischliebhaber einen CO2-Fußabdruck mit 3,3 Tonnen mehr als das Dreifache hat. Ergänzend hierzu spart man als Veganer jährlich mehrere Millionen Liter Wasser bei Fleisch- und Käseproduktion ein, was sich ebenfalls positiv auf die Umweltbilanz auswirkt.

Verringerte Kalorienaufnahme

Aufgrund der Tatsache, dass Obst und Gemüse vergleichsweise wenig Kalorien bei einem vergleichsweise großen Volumen liefern, machen sie schneller satt als Fleisch, Fisch und Käse. Das führt zu einer verminderten Kalorienzufuhr und damit in den meisten Fällen auch zu einem Gewichtsverlust. Aufgrund dessen sind Veganer im Schnitt deutlich leichter als Vegetarier und Fleischesser.

Verringertes Risiko koronarer Krankheiten

Durch die Vermeidung von tierischen Fetten haben Veganer meist auch deutlich niedrigere Blutfettwerte, die wiederum dazu führen, dass das Risiko an herz- und kreislaufbedingten Krankheiten, wie etwa Herzinfarkt, Schlaganfällen oder Bluthochdruck, zu sterben deutlich vermindert ist. In den Venen und Adern wird kaum Plaque gebildet, was eine verbesserte Zirkulation und damit auch einen gesteigerten Stoffwechsel ermöglicht. Dieser wiederum bringt den Vorteil mit sich, dass weitere Kalorien eingespart werden.

Vitamine und Mineralien als Veganer

Trotz der wissenschaftlich belegten Vorteile des Veganismus gibt es einige Aspekte, die man wissen sollte, bevor man sich womöglich für eine vegane Ernährung entscheidet. Demnach sollten Sie wissen, dass bei einer einseitigen veganen Ernährungsweise ein Eisenmangel entstehen kann, welcher wiederum die Neubildung von Blut behindert. Deshalb sollten Sie sicherstellen, dass Sie viele Hülsenfrüchte, wie Bohnen, Erbsen und Linsen, als Veganer konsumieren, da diese Eisen enthalten und die Blutbildung fördern. Außerdem müssen Sie als Veganer auch zwingend Vitamin B12 durch Nahrungsergänzungsmittel von Firmen, wie etwa Garden of Life, supplementieren, da Sie es sonst auf keinen Weg zu sich nehmen. Normalerweise ist Vitamin B12 in Fleisch und Milchprodukten enthalten, weil es den Tieren in der Mast hinzugeführt wird. Wenn Sie sich jedoch vegan ernähren, brauchen Sie ein Nahrungsergänzungsmittel, das Ihnen dabei hilft Ihren natürlich Vitamin B12-Bedarf zu decken und sicherzustellen, dass Ihre Hirn- und Stoffwechselleistungen ordnungsgemäß funktionieren. In Sachen Protein nehmen Sie mit einer ausgewogenen veganen Diät genug Eiweiße zu sich, um nicht nur die normale Funktion Ihrer Muskeln zu gewährleisten, sondern langfristig in Kombination mit Krafttraining auch Muskeln aufbauen können.

Damit haben Sie die wichtigsten Informationen für Ihre Gesundheit in Sachen Veganismus auf einen Blick und können entscheiden, ob Sie selbst auf Zeit oder womöglich sogar für immer den tierischen Lebensmitteln entsagen und eine vollkommen pflanzliche Ernährung ausprobieren, um die versprochenen Vorteile am eigenen Leib erfahren zu können.