Um herauszufinden, welche Heizung für welches Gebäude die richtige Heizung ist, sollte ein Fachmann, wie die Heiztechnik Müller zuerst eine Heizlastberechnung durchführen. Vereinfacht gesagt ist eine Heizlastberechnung eine Berechnung, welche verrät, wie viel Wärme in einen Raum muss, damit eine bestimmte Temperatur erreicht wird. Ebenfalls wichtig ist der hydraulische Abgleich. Er sorgt dafür dass die Heizkörper nicht zu kalt oder zu heiß werden und dafür, dass die Vor- und Rücklauftemperatur passend ist. Hier kann eine richtige Ausrichtung bereits 5 bis 25 Prozent eingespart werden. Oft wird ein alter Öl- oder Gaskessel gegen einen Kessel mit Brennwerttechnik getauscht. Brennwerttechnik kann mehr Energie aus dem Brennstoff ziehen, als ein einfacher Öl- oder Gaskessel. Es gibt weitere Alternativen, wie Wärmepumpen oder Pelletheizungen. Eine Wärmepumpe kann Energie aus dem Erdboden und der Luft der Umgebung ziehen. Dafür benötigt sie Strom, wofür es besondere Tarife gibt. Eine Pelletheizung nutzt Pellets zum Heizen. Pellets sind kleine Holzstäbchen, oft in diese Form gepresst. Wer einmal einen Kaminofen hatte, kennt diese tolle Wärme und wird es nicht mehr missen wollen. Einen Kaminofen kann man sogar an das Heizsystem anschließen, dann wärmt er das Wasser, wenn er im Betrieb ist. Nicht zu vergessen unsere Sonne, welche wir benötigen, wenn es um das Thema Solarthermie geht. Hier wird ähnlich wir beim Strom die Kraft der Sonne genutzt. Die Wärme wird über Kollektoren eingefangen und kann ebenfalls perfekt genutzt werden, um Wasser zu erhitzen. Allerdings passt nicht jede Heizung in jedes Haus. Die Pelletheizung benötigt einen Lagerplatz für die Pellets, genau wie die Ölheizung einen Lagerplatz für das Öl braucht. Die Gasheizung benötigt einen entsprechenden Anschluss. Wer einen Kaminofen betrieben möchte, benötigt einen Lagerplatz für das Holz. Wer eine Wärmepumpe nutzen möchte, braucht ein Grundstück. Für die richtige Heizung ist es ebenfalls wichtig, zu wissen, wie viele Leute leben im Haus. Mehr Leute benötigen morgens mehr heißes Wasser. Ein Familie mit Kindern hat mehr Räume, die im Winter auf eine angenehme Temperatur gebracht werden müssen, als ein Singlehaushalt.