Einen Keramikgrill zu kaufen hört sich vermutlich leichter an, als es im Endeffekt ist. Denn hier ist tatsächlich auf einiges zu achten und dementsprechend müssen Vergleiche erstellt werden. Dies fällt natürlich denjenigen besonders schwer, welche nie zuvor solch eine Art von Grill besessen haben. In diesem Artikel werden Sie darüber informiert auf welche Dinge zu achten sind und auf welche Eigenschaften es ankommt. Da der Keramikgrill eine teure Anschaffung ist und über Jahre hinweg halten sollte, ist es besonders wichtig zu wissen auf welches Produkt man zurückgreifen kann.

 

Die Materialien

Ein besonders wichtiger Punkt ist das Material des Grills. Diese spielen neben der Verarbeitung des Produkts eine wichtige Rolle. Denn dies hängt im Endeffekt davon ab wie gut der Grill funktioniert, wie lange er standhält und sogar wie lange er Wärme speichern kann. Ebenfalls macht sich das Material beim Preis bemerkbar. Wie der Name es schon sagt, ist hier das wichtigste Material die Keramik. Hier ist darauf zu achten mit wie viel Keramik gearbeitet wurde und ob der Grill auch dementsprechend dick genug ist. In der Praxis hat ein hochwertiger Grill ca. 2 bis 3 cm dicke Keramikwände. Die Dicke der Wände bestimmt schlussendlich wie lange ein Grill die Wärme speichern kann. Dementsprechend dauert es bei einer dicken Schicht Keramik länger den Grill aufzuheizen.

Doch auch auf kleinere Details bei einem Grill ist zu achten. Beispielsweise die Scharniere des Grills oder sogar der Übergang zum Deckel. Denn dies sind ebenfalls Punkte wo viel Wärme verloren gehen kann. Viele der Hersteller wirken diesem Verlust entgegen, indem sie eine Filzdichtung einbauen. Somit kann das Gerät die Wärme sowie den Rauch besser speichern. Also hier nochmal im Überblick:

  • Eine Keramikschicht mit einer Dicke von ca. 2 bis 3 Zentimetern
  • Für Langlebigkeit und Stabilität empfehlen sich Edelstahlgestelle
  • Die Filzdichtung sorgt dafür, dass keine Hitze verloren geht am Deckel und an den Scharnieren.

Durch den verbauten Edelstahl am Grill ist das Produkt dementsprechend weniger Empfindlich und bereitet somit auch keine Probleme in der Zukunft.

 

Wichtige Details auf die man achten sollte

Neben den groben Punkten sollte man hier allerdings auch auf die Details bei dem Produkt achten. Beispielsweise erkennt man in der Regel einen hochwertigen Grill daran, dass der Griff aus Holz angefertigt ist. Wohingegen bei den günstigeren Varianten eher mit einem Plastikgriff gearbeitet wird. Das Holz liegt angenehm in der Hand und ist besonders leicht zu betätigen, während das Plastik deutlich schneller reißt und dementsprechend kaputtgeht. Doch auch die Räder des Grills spielen eine wichtige Rolle, je schwerer der Grill ist, desto schwerer ist dieser auch zu transportieren. Daher sollten die Rollen besonders stabil sein. Hier gibt es allerdings noch weitere Unterschiede. Manche Grills sind mit zwei Rädern und zwei Standbeinen ausgestattet und andere wiederum mit vier Rädern oder vier Standbeinen. Hier sollte man auf keinen Fall auf günstige Kunststoff oder sogar Plastikräder zurückgreifen, da diese mit Sicherheit in den nächsten Jahren kaputtgehen werden. Besonders gute Räder sind aus Metall und einer dicken Gummischicht ummantelt, so kann der Grill problemlos mehrere Jahre hin und her bewegt werden, ohne dabei einen Schaden davon zu tragen.

 

Bauteile eines Grills

Neben einem guten Material gibt es natürlich noch ein paar Extras für den Grill. Beispielsweise gibt es als kleines Extra noch eine Zuluft klappe, welche es ermöglicht die Luftzufuhr zu regeln. Somit kann die Wärme ideal verteilt werden. Doch auch Extras wie Rauchsteuerung oder Abluftklappe sind möglich. Für einen Grill gibt es also jede Menge Extras mit denen man das Gerät noch weiter individualisieren und somit verbessern kann.